GS Reichenberg - Leitbild

1.   Portrait der Schule

Unsere Schule ist eine Grundschule. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus den Ortsteilen der Marktgemeinde Reichenberg: Fuchsstadt, Lindflur, Albertshausen, Uengershausen und Reichenberg, die unser Schul- Logo symbolisch darstellt.

Zum Schulgebäude gehören ein großer, gepflegter Schulgarten mit geräumigem „Grünem Klassenzimmer“, Sport- und Beach- Volleyball- Platz, welche umrahmt sind von Streuobstwiesen. Eine große Sporthalle und der Kindergarten befinden sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe.

 

2. Leitbild

In unserer großen Schulgemeinschaft wollen wir alle in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung zusammenleben und arbeiten. Damit das gelingt, muss jeder einzelne - Schüler, Eltern, Lehrer und Mitarbeiter – Verantwortung übernehmen.

Diesem pädagogischen Grundverständnis folgend zeigen wir Wege auf, welche sich immer wieder an der Individualität der Schüler orientieren müssen, wenn sie Maßstab für unsere gesamte schulische Arbeit sein sollen.

 

2.1 Grundlegende, nachhaltige Bildung

Ziel unserer Arbeit ist es Bedingungen für Bildungsprozesse zu schaffen, die jedem Kind ein eigenständiges, individuelles und kooperatives Lernen ermöglichen.
Der kompetenzorientierte Unterricht geht von der Erlebnis- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler aus und basiert auf der Grundlage bereits erworbener Fähigkeiten und Fertigkeiten.
In der Auseinandersetzung mit bedeutsamen Themen und Fragestellungen erweitern die Kinder stetig ihre Kenntnisse und Handlungsmöglichkeiten.                                                  
                                                                                              
                                                                                                                                                                            

2.2     Werteorientierung

2.2.1    Soziale Kompetenzen

• Stärkung des Selbstwertgefühles und des Selbstkonzeptes der Schülerinnen und Schüler
• Förderung des sozialen und gewaltfreien Zusammenlebens
• Arbeit mit dem Sozialzielekatalog
• Vermittlung von Strategien zur gewaltfreien Konfliktlösung
• praktisches Erleben und Einüben von Gemeinschaftsverhalten durch Schullandheimaufenthalte
• heimatliche Umgebung als Lernort erfahren
• interkulturelle Begegnungen

 

2.2.2  Religiöse Kompetenzen
• den Sinn für das Religiöse entfalten und die Frage nach Gott wachhalten
• Leben in religiös- kultureller Vielfalt kennenlernen
• Maßstäbe ethischen Handelns entwickeln

 

2.2.3    Umweltbewusstsein

• ökologisch verantwortungsbewusste Planung aller schulischen Veranstaltungen
• Förderung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Natur und Umwelt, welcher nachhaltig zur Müllvermeidung und zur richtigen Abfalltrennung beiträgt
• Müllsammelaktionen
• Erleben der Natur in der Arbeitsgemeinschaft Schulgarten
• Pflege des schuleigenen Aquariums
• Projekte Streuobstwiese mit der „Agenda 21“ Uengershausen


2.2.4    Gesundheitserziehung

• Kenntnis und Umsetzung des Sicherheitskonzeptes der Schule
• Unterstützung einer gesundheitsbewussten Ernährung durch das Schulfruchtprogramm sowie durch gesunde Frühstücksaktionen


2.2.5    Kreativität         
• Arbeitsgemeinschaften zur Entwicklung von persönlichen Interessen und Begabungen als Voraussetzung für eine sinnvolle Freizeitgestaltung
• vielfältige öffentliche Aufführungen bringen Anerkennung und stärken das Selbstkonzept
• schulinterne Gestaltung der Feste im Jahreslauf
• Schulhausgestaltung gibt künstlerischen und handwerklichen Raum zur Verwirklichung von Projekten

 

2.3      Öffnung der Schule nach außen

• Zusammenarbeit mit Kirchengemeinde, Gemeinde und Gemeinderat
• Beteiligung am öffentlichen Leben durch kulturelle Gestaltung verschiedener Anlässe
• Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen
• Repräsentation der Schule in regionalen Medien
• Zusammenarbeit mit Experten aus verschiedenen Bereichen
• regelmäßiger Besuch einer Märchenerzählerin
• Partnerschule in Tansania
• Jugendarbeit macht Schule (JumS)
• Erste Hilfe Kurse durch Johanniter-Unfall-Hilfe  e.V.
• Sexualerziehung durch Diözese Würzburg

 

2.4       Zusammenarbeit mit den Eltern

         Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist im Konzept zur Gestaltung der
         Bildungs- und Erziehungspartnerschaft dargelegt.


2.5      Kooperation

         Damit Übergänge gelingen, ist eine enge Zusammenarbeit mit allen
         pädagogischen Institutionen erforderlich:
• Kindertagesstätten
• Einrichtungen der Mittagsbetreuungen
• weiterführende Schulen

Leitlinien hierzu liegen in gesonderten Konzepten vor.